Auf kulinarischer Entdeckungstour

Elf Studierende bei „Kochen wie die Profis“

Am Samstag, 5. November, war es nach längerer Pause endlich wieder so weit: Elf Studierende durften in die Mensaküche und mit den Profis kochen. Diesmal ging es zum Thema Wald und Wild in die Mensa Vita.

Mensa einmal anders
Samstagsmorgens um neun Uhr im Helmertweg 1: Wolfgang Rommel, Chefkoch der Mensa Vita, öffnet zu ungewohnter Zeit die Türen seiner Einrichtung. Fernab des Betriebsalltags steht etwas ganz Besonderes auf dem Programm: Er und sein Team empfangen heute Gäste, die nicht einfach nur so zum Essen in die Mensa kommen, sondern die sich für den alljährlich stattfindenden Kurs „Kochen wie die Profis“ angemeldet haben. Zum beliebten Küchenevent des Studierendenwerks sind diesmal elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer gekommen, alle gewillt, den Profiköchen über die Schulter zu schauen und natürlich auch selbst den Kochlöffel zu schwingen. Gemeinsam werden sie einige Stunden in der Mensaküche verbringen und ein anspruchsvolles Vier-Gänge-Menü zubereiten.

Kochen wie die Profis: Eine „wilde“ Geschichte
„Wald und Wild“ lautet das heutige Küchenmotto. Betriebsleiter Rommel hat sich damit für eine fisch- und fleischhaltige Menüvariante entschieden. „Bei dem mittlerweile recht großen Angebot an veganer und vegetarischer Kost kann man ruhig noch einmal die große Bandbreite der klassischen Kochkunst zeigen“, erklärt der gebürtige Schwabe, der seit gut einem Jahr die zweitgrößte Mensa des Studierendenwerks leitet und dem es im täglichen Mensabetrieb ein Anliegen ist, für jeden Geschmack etwas Passendes zu kredenzen. Die Wildküche ist dabei sein persönlicher Favorit − und auch die Studis finden offenbar Gefallen daran: In null Komma nichts war der Kurs diesmal ausgebucht.

Kochen unter Volldampf
Das Menü verspricht schon beim Lesen der Rezepturen wahre Gaumenfreuden: „Ceviche vom Lachs und Seeteufel auf Zucchini-Tomaten“, „Maronenschaumsuppe mit Zimtcroutons“, „Rehrücken in Steinpilzsoße mit Pastinaken Crème brûlée und Spätzle“ und abschließend ein „Mousse au chocolat auf Waldfrüchten und Vanille-Tonkabohnen-Parfait“ − ein kulinarischer Streifzug durch Wald-, Seen- und Wiesenlandschaften. Unter Volldampf geht es ans Werk: Nicht nur der riesige Lachs, sondern auch der Rehrücken muss ordentlich tranchiert werden. Auch Dinge wie Spätzle ins siedende Wasser reiben, Gemüse putzen und schnibbeln oder Karamellfäden für das Dessert ziehen gehören zu den Aufgaben der Studis. Besonderen Spaß bereitet zum Schluss das Anrichten auf den Tellern, was allerhöchste Konzentration erfordert − Soßenkleckse am Rand sind natürlich tabu!

Zeitlich perfekt getaktet, kann sich schließlich das Ergebnis auf der passend dekorierten Tafel sehen lassen: Köche und Gäste − die Teilnehmer*innen durften zuvor jeweils einen Bekannten oder Verwandten einladen − sind begeistert. Und auch Wolfgang Rommel ist mehr als zufrieden, sowohl mit dem Menü als auch mit den Hobbyköchen. „Es hat großen Spaß gemacht! Wir freuen uns auf das nächste Mal!“

„Kochen wie die Profis“ findet mindestens einmal im Jahr in einer der acht Mensen des Studierendenwerks statt. Der Kurs ist ein kostenloses Angebot für Studierende, die einen Blick hinter die Kulissen der Mensaküche werfen und dabei etwas über die Kunst des Kochens lernen möchten. Bei der Anmeldung sollte man aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl schnell sein, ein regelmäßiger Blick auf unsere Homepage wird belohnt!

Hier gibt's die schönsten Bilder (zum Start bitte auf die Lupe klicken):

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