DSW fordert Hochschulsozialpakt

800 Millionen für die Mensen: Deutsches Studentenwerk fordert Hochschulsozialpakt

  • Gemeinsames Bund-Länder-Programm, analog zu den Hochschulpakten
  • 800 Millionen Euro für Ausbau und Sanierung der Mensakapazitäten
  • Insgesamt 2,25 Milliarden Euro gefordert, auch für Neubau und Sanierung von Studierendenwohnheimen

Das Deutsche Studentenwerk bekräftigt aus Anlass seiner diesjährigen „Mensatagung“ seine Forderung nach einem gemeinsamen Bund-Länder-„Hochschulsozialpakt“ für die Soziale Infrastruktur für Studierende. Für den Ausbau und die Sanierung der Mensa-Kapazitäten der 58 Studentenwerke seien in den kommenden Jahren 800 Millionen Euro notwendig.

Insgesamt soll laut DSW der Hochschulsozialpakt ein Volumen von insgesamt  2,25 Milliarden Euro haben, zuvorderst für den Bau und Sanierung von Wohnheimen sowie eben für die Mensen und Cafeterien.

Auf der DSW-Mensatagung, dem Jahrestreffen der Mensa-Expertinnen und -Experten aller Studentenwerke, sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde in Erlangen: „Die Mensa-, aber auch die Wohnheim-Kapazitäten der Studentenwerke müssen mit dem Ausbau der Studienlatz-Kapazitäten mitwachsen.“

Die Pakte und Programme, die der Bund und die Länder für die Hochschulen und die Wissenschaft in Deutschland auflegen, müssen laut Meyer auf der Heyde zwingend um einen Hochschulsozialpakt ergänzt werden. „Dass das rechtlich geht, machen Bund und Länder bei den Hochschulpakten vor“, sagt er. „Auch bei der Sozialen Infrastruktur müssen Bund und Länder gemeinsam aktiv werden.“

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