KaWo-3-Neubau: 25 Apartments haben schon ein Bad!

Schick, hell, mit modernem Fliesenformat und hochwertigen Armaturen − so sehen die Badezimmer in der neuen Studierendenwohnanlage KaWo 3 aus. Noch befindet sich das vierteilige Gebäude im unvollendeten Rohbauzustand. Umso überraschender ist der Anblick der rund zwei Dutzend Nasszellen in den Bauteilen 1 und 2 (im Luftbild erstes und zweites Gebäude v. r.), die aussehen, als könne man sie bereits benutzen.

Millimeterarbeit
Bei seinem größten Bauprojekt der vergangenen Jahre arbeitet das Studierendenwerk mit Fertigbädern, die nach eigenen Vorgaben geplant wurden und vom Hersteller als kompakte Einheiten auf die Baustelle geliefert werden. Ende Januar wurde die erste Fertignasszelle „an den Haken genommen“ und in Millimeterarbeit in das vorgesehene Zimmer eingelassen. 25-mal wurde dieser Vorgang seitdem wiederholt. Doch das ist gerade mal ein Bruchteil der Gesamtzahl: 264 Fertignasszellen folgen noch.

    


Sogar die Technik steckt schon drin!
Alle Bäder sind zwischen 3,7 und 5,5 Quadratmeter (behindertenfreundlich) groß. Jedes Bad hat rückseitig einen angeschlossenen Medienschacht, der alle Versorgungsleitungen und Rohre beinhaltet. Diese werden bereits im Werk vormontiert, sodass sie auf der Baustelle nur noch zusammengefügt werden müssen. Auch wenn in der Vorabplanung jede Schachtbelegung einzeln in den Grundriss eingezeichnet werden musste, führt diese Technik zu einer deutlichen Zeitersparnis und einer Verkürzung der Bauzeit um zwei Monate.

Offene Laubengänge als verbindendes Element
Unterdessen ist die Grundrissstruktur der Wohnanlage nicht nur aus der Vogelperspektive gut zu erkennen: Die Wohnungen in den vier Gebäudeteilen werden jeweils über einen zentralen Treppenhauskern mit Aufzug und Laubengängen erschlossen. Die künftigen Bewohner sollen dadurch, dass sie unmittelbar aus ihrem Zimmer ins Freie treten können, das Gefühl bekommen, einen eigenen Eingang zu haben.

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