Beitrag: Wechsel der Fachrichtung und zurück

Absender:Mona
Datum:09.03.2017
  1. Mona09.03.2017
    Hallo, ich habe zunächst zwei Semester im Ausland Psychologie studiert. Wegen eigenen psychologischen Problemen und der niederländischen Sprache war es mir leider nicht möglich dort weiter zu studieren. Während dieser Zeit habe ich BAföG bekommen. Dann habe ich mich in Aachen in der Fachrichtung Informatik eingeschrieben. Leider habe ich aber nach 1 1/2 Semestern festgestellt das diese Fachrichtung nichts für mich ist. Während dieser Zeit wurde kein Antrag auf BAföG gestellt. Nun studiere ich wieder in den Niederlanden in der gleichen Fachrichtung wie damals. Gibt es eine Chance hier BAföG zu erhalten?
  2. BAföG-Team10.03.2017
    Der Sachverhalt ist etwas komplziert. Eine Rückkehr in die aufgegebene Studienrichtung ist nach BAföG nicht möglich. Du hast aber 2 Semester im Ausland studiert. Nach § 5a Satz 1 BAföG bleibt die Zeit einer Ausbildung, die der Auszubildende im Ausland durchgeführt hat, längstens bis zu einem Jahr unberücksichtigt. So kann dein neuer Wechsel zurück nach Psychologie als erstmaliger Wechsel berücksichtigt werden. Stelle den Antrag bei deinem zuständigen Auslandsamt und teile uns später mit einem gesonderten Beitrag mit, wie in deinem Fall entschieden worden ist.
  3. Mona11.03.2017
    Hallo, zunächst einmal vielen Dank. Wenn eine Entscheidung getroffen wurde werde ich mich nochmals melden. LG
  4. Mona11.03.2017
    Hallo, zunächst einmal vielen Dank. Wenn eine Entscheidung getroffen wurde werde ich mich nochmals melden. LG
  5. BAföG-Team13.03.2017
    Danke, wenn es längert dauert, bitte mit einem neuen Beitrag, damit wir dich finden.
  6. Gerd14.03.2017
    Die Auffassung teile ich nicht. Es ist fraglich, ob der 1. Wechsel vom Ausland ins Inland tatsächlich aufgrund des § 5a bei § 7 Abs. 3 unberücksichtigt bleibt.
  7. BAföG-Team21.03.2017
    Dazu die Verwaltungsvorschrift zum BAföG: 5 a.0.2 Eine positive oder negative Entscheidung eines Antrags auf Ausbildungsförderung für eine Auslandsausbildung hat keine Bindungswirkung im Sinne des § 50 Abs. 1 Satz 4 für die Förderung einer anschließenden Ausbildung im Inland. § 5a geht als Spezialnorm der Regelung in § 50 Abs. 1 Satz 4 vor. Während einer anschließenden Ausbildung im Inland bleibt das erste Jahr der Ausbildung im Ausland unberücksichtigt bei der Zählung der Fachsemester für die Vorlage der Eignungsnachweise nach § 48 sowie für die Festsetzung des Endes der Förderungshöchstdauer, bei der Prüfung, ob die auszubildende Person die Fachrichtung gewechselt oder die Ausbildung abgebrochen hat.
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