Beitrag: Erbschaft im Bewilligungszeitraum; Einkommen oder Vermögen?

Absender:Marion
Datum:23.01.2018
  1. Marion23.01.2018
    Hallo, ich erhalten Elternunabhängiges Bafög. Mein Vater ist im August verstorben. Im November hatte ich einen Termin beim Nachlassgericht. So wie es aussieht werde ich in den nächsten Monaten eine Erbschaft von ca. 15000 Euro erhalten. Gilt diese Erbschaft als Vermögensänderung, d.h. muss ich diese erst zum Folgeantrag angeben? Ich habe für die letzten zwei Semester noch einen Bildungskredit beantragt, der auch bewilligt worden ist (insgesamt: 7200 Euro) wird dieser komplett dem Vermögen gegen gerechnet oder nur der bis dato ausbezahlte Teil? Vielen Dank für Ihre Auskunft. Viele Grüße
  2. BAföG-Team23.01.2018
    Wenn die Erbschaft innerhalb des derzeitigen Bewilligungszeitraumes rechtlich zufließt, wird sie erst mit dem Wiederholungsantrag auf BAföG relevant. Beantragst du dann Hilfe zum Studienabschluss nach dem BAföG, wird das Vermögen berücksichtigt. Da es sich hier um ein verzinsliches Darlehen handelt, kannst du auf andere Förderungsprogramme umseigen, z. B. bei der KfW. Die Zinssätze sind identisch.
  3. Marion24.01.2018
    Hallo, vielen Dank für die Antwort. 1. Das heißt eine Erbschaft gilt generell als Vermögen und nicht als Einkommen. 2.Den Bildungskredit vom KFW habe ich im Oktober schon beantragt und erhalten. Dieser wird ja als Schulden dem Vermögen gegengerechnet und schmälert somit mein Vermögen. 3. Muss ich noch irgendetwas beachten, vor der neuen Antragstellung im August? Vielen Dank :)
  4. BAföG-Team24.01.2018
    Ja, der Bildungskredit zählt bei der Vermögensfeststellung als Belastung und wird vom Vermögensstamm abgezogen.
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