Beitrag: Berufseinstieg während BWZ

Absender:Emanuel S.
Datum:18.11.2017
  1. Emanuel S. 18.11.2017
    Liebes Bafög-Team, ich möchte mich mit meinem speziellen "Problem" an Sie wenden und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können. Ich erhalte den Höchstsatz Bafög und mein Bewilligungszeitraum geht bis 03/18. Dann werde ich mein Studium auch beendet haben. Im Bewilligungszeitraum bis März 2018 werde ich mit meinen Nebentätigkeiten ca. 5200€ (brutto=netto) verdient haben. Nun habe ich folgendes Problem: Ich habe die Möglichkeit ab dem 01.02. eine Stelle anzutreten, bei der ich ca. 3100€ brutto verdienen werde. Damit komme ich also weit über die zulässige Höchstgrenze. Wieviel müsste ich dann nachzahlen? Die Überschneidung mit dem BWZ beträgt ja genau 2 Monate (Feb+März), also insgesamt 6200€ brutto bzw. knapp 3800€ netto. Muss ich den ganzen Betrag zurückzahlen, den ich in diesen zwei Monaten verdiene? Bzw. muss ich dann die 3800€ oder eben den Bruttoverdienst von 6200€ ans Bafög-Amt zurückzahlen? Letzteres wäre für mich natürlich kaum machbar, sodass ich die Stelle dann wohl ablehnen müsste.. Vielen Dank für Ihre Hilfe!
  2. BAföG-Team19.11.2017
    Maßgebend für die Anrechnung ist das im !!!! BWZ erzielte Einkommen. Wir gehen davon aus, dass die erste Gehaltszahlung für Februar im März überwiesen wird. Der Betrag zählt zu deinem EK. Wenn du das anrechnungsfreie EK voll ausschöpfst, werden grob gerechnet vom übersteigenden EK ca. 2.430 € = mtl. 203,30 € bedarfsmindernd angerechnet. Erfolgt die Zahlung für den Monat März noch innerhalb des BWZ, werden ca. 4.880 € bedarfsmindernd abgezogen.
  3. Emanuel S. 19.11.2017
    Vielen Dank für die rasche Antwort! Die 3800€ werden mir wohl noch innerhalb des BWZ überwiesen. Ich liege dann also über dem "erlaubten" Einkommen im BWZ... wenn ich dann also insgesamt 4880€ zurückzahlen müsste, übersteigt dies natürlich meine finanziellen Möglichkeiten. Dann werde ich die Stelle wohl im Februar nicht antreten können, schade.
  4. BAföG-Team20.11.2017
    Versuche, den Anstellungstermin um einen Monat zu verschieben. Dann wird nur 1 Monatsbetrag anteilig bei der Berechnung berücksichtigt.
  5. Antworten