Beitrag: Freibetrag

Absender:Laura
Datum:09.06.2017
  1. Laura09.06.2017
    Liebes BAföG Team, Ich bin seit kurzem BAföG berechtigt, weil meine Eltern mich nicht mehr unterstützen können. Durch nette Tanten habe ich leider zu viel auf keinem eigenen Konto, um jetzt auch etwas zu bekommen. Bei der BAföG Berstung meinte sie, sie würde an meiner Stelle dinge anschaffen und den Beleg aufheben, um unter den Freibetrag zu kommen. ich spiele seit Jahren Klavier und habe jetzt ein gutes gebraucht gefunden für 4000 €. Wäre das mit dem Klavier eine Möglichkeit, nicht illegal unter den Freibetrag zu kommen?
  2. BAföG-Team10.06.2017
    Du kannst dein eigenes Vermögen vor !!! der Antragstellung auf BAföG in eigener Verantwortung einsetzen. Du darfst es nur nicht rechtsmissbräuchlich an Dritte odhne Gegenleistung verschieben. Lass dir die Kaufbelege unbedingt auf deinem Namen ausstellen.
  3. Laura10.06.2017
    liebes BAföG Team, vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich habe bisher einen formlosen Antrag gestellt, also nur dieses eine Blatt. Den kann man doch zurückziehen, oder? Dann würde ich das Klavier kaufen und dann einen neuen Antrag stellen. Das Klavier ist eben gebraucht, kann mir die Frau, die es mir verkauft, eine Rechnung ausstellen und das passt? Wenn ich das alles der BAföG Beratung vorher sage, gehe ich kein Risiko von Rechtmissbrauch ein, oder? gibt's es Fristen, die ich beachten muss, also wenn ich den neuen Antrag erst in drei Monaten stelle, bekomme ich dann weniger? vielen Dank für die Antworten!
  4. BAföG-Team11.06.2017
    Da wirst du Probleme bekommen, denn der formlos gestellte Antrag kann nicht zurückgenommen werden, es sei denn, du verzichtest auf BAföG für einen kompletten Bewilligungszeitraum. Es zählt dein Vermögen im Zeitpunkt der Antragstellung; auch der formlos gestellte Antrag ist maßgebend. Wenn du den Ankauf deines Klaviers vor der Antragstellung abgfewickelt hast, zählt dieser Betrag nicht zum Vermögen.
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