Beitrag: Erbe

Absender:Katharina
Datum:14.10.2017
  1. Katharina14.10.2017
    Guten Tag, vor 3 Monaten ist meine Großmutter verstorben. Ich erbe einen Pflichtanteil, der allerdings noch nicht geltend gemacht wurde. Das Erbe würde sich auf ca. 10.000 € belaufen. Meine Fragen sind nun folgende: 1. Muss ich das Erbe beim nächsten Bafög Antrag melden, auch wenn ich noch keinen Cent erhaltengeschweige denn entwas geltend gemacht habe? 2. Kann ich das Erbe erst kurz vor "Verjährung" (sind glaube ich 3 Jahre) geltend machen und dann erst dem Amt melden? 3. Ich habe mir von meiner Stiefmutter 4000 € geliehen (formlos, einfach nur abgesprochen) und wollte ihr es zurück zahlen, sobald ich mein Erbe habe. Ist das problematisch und wird mir ggf. trotzdem zugerechnet? Dann käme ich ja auch unter die Vermögensgrenze, richtig?
  2. BAföG-Team14.10.2017
    Da der Erbanspruch offensichtlich besteht, ist die zu erbende Summe als Vermögen im Wiederholungsantrag auf BAföG anzugeben. Es kommt also nicht darauf an, wann du deinen Anspruch geltend machst. Schulden, die im Zeitpunkt der Antragstellung vorhanden sind, schmälern das Vermögen. Grundsätzlich werden auch Darlehensverträge mit Privatpersonen berücksichtigt, wenn sie schlüssig dargestellt werden und Grundzüge eines Darlehensvertrages berücksichtigt worden sind.
  3. Antworten