Beitrag: Betriebsausgaben

Absender:Piderman
Datum:22.03.2017
  1. Piderman22.03.2017
    Hallo, folgendes Szenario: - Jemand bekommt den vollen Bafögsatz, - verdient im Beweilligungszeitraum als Angestellter so viel wie er darf und - verdient im Bewilligungszeitraum durch eine Webseite (Gewerbe) zusätzlich noch insgesamt 1.200 - 1.800 €. Nun müsste er ja am Ende des BWZ normalerweise die ca. 1.200 - 1.800, die er zu viel verdient hat, zurückzahlen. Was ist aber, wenn er Betriebsausgaben in dieser Höhe geltend macht? Ist das überhaupt möglich in dieser Höhe oder gibt es da irgendeine Begrenzung? Bisher habe ich nichts gefunden, was dagegen spricht. Dafür zB sowas: "Werbung wird nicht aktiviert oder abgeschrieben sondern als sofortige Betriebsausgabe unmittelbar zum Zeitpunkt der Bezahlungsgewinn mindernd gebucht. Auch wenn es sich um vierstellige oder fünfstellige Beträge handelt." Diesem jemand geht es nämlich vor allem um Werbung für seine Webseite.
  2. BAföG-Team25.03.2017
    Steuerrechtlich, und das ist für das BAföG-Amt maßgebend, setzt sich das EK aus Gewerbebetrieb aus den erzielten Einnahmen und den dazu angefallenen Betriebsausgaben zusammen. Du musst also für das Amt eine Einnahme-Überschussrechnung erstellen. Bleibt im Ergebnis nichts übrig, hast du kein EK aus Gewerbebetrieb erzielt.
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