Wie stehen die Jobmöglichkeiten für Studenten?

Parallel zum Studium müssen viele Studierende Geld verdienen. Die Bandbreite an Jobs ist als Folge des Aufschwungs der hiesigen Konjunktur nicht schlecht. Die klassischen Studentenjobs wie Nachhilfe oder Kellnern bieten sich nach wie vor an. Als Anbieter kommen Privat- oder Einzelanbieter in Frage, aber natürlich auch Organisationen, die Personal vermitteln. Neben den erwähnten Bereichen sind einige "neue" Bereiche entstanden, die früher von Festangestellten besetzt wurden. So werden Studenten heute gerne als Programmierer oder Redakteure in Anspruch genommen. Dies kann durchaus ein Sprungbett bzw. einen Einstieg in einen Betrieb bedeuten. Vor diesem Hintergrund kann es durchaus lohnenswert sein, sich ein paar zusätzliche Qualifikationen anzueignen.

Auch für Nicht-Informatiker interessant: Programmierkurse
Programmierer werden gerade sehr gesucht, von Startup-Firmen genau so wie von größeren Unternehmen. Auch Leute, die Daten verwalten oder eingeben, sind gerne gesehen, vor allem, wenn sie recht schnell und flexibel sind. Von daher lohnt es sich, schon zu Beginn des Studiums - das übrigens keineswegs ein Mathe- oder Informatik-Studium sein muss - einen oder zwei Kurse in Programmiersprachen zu belegen oder sich über das Studium hinweg mit den neuen Trends zu beschäftigen. Das kann sogar für ein eigenes, späteres Unternehmen ganz nützlich sein.

Ein ausbaufähiger Bereich: Charity
Ebenfalls gefragt sind Leute, die Mitglieder für gemeinnützige Organisationen werben. Diese Jobs sind relativ gut bezahlt, werden oft "im Block" angeboten, und man kommt als Student auch herum - wenn man das will. Um dieser nicht immer ganz leichten Aufgabe, fremde Menschen auf der Straße anzusprechen, gewachsen zu sein, ist Selbstbewusstsein schon nicht schlecht, das Bewusstsein, dass man für eine gute Sache steht. Aber das allein reicht oft nicht, also könnten Rhetorikkurse schon ganz nützlich sein, Wie komme ich auf positive Weise ins Gespräch, wie fessle ich mein Gegenüber (ohne Strick natürlich)? Mit rhetorischen Fähigkeiten kommt man natürlich auch im späteren Leben gut klar, also lohnt sich die Investition in das bessere, überzeugendere Auftreten ebenfalls.

Für die Bewerbung ganz nützlich
Wer erst anfängt mit der Jobberei, aber schon Kurse in einigen Bereichen gemacht hat, wie oben angegeben, oder länger im Ausland war, kann und sollte dies auch in der Bewerbung kund tun. Wenn ein Arbeitgeber jemanden haben kann, dem er nicht alles noch einmal neu erklären muss, ist das ein Argument für einen Kandidaten. Natürlich gibt es auch nach wie vor Jobs, bei denen man nicht allzu viel an Vorkenntnissen haben muss, aber die werden immer rarer. Die Fertigung ist eben stark ins Ausland abgewandert, gefragt sind heute wirklich Bewerber, die Service, IT und Sprachen "können". Wer das - gar nicht so lange - Studium sowieso als Interim ansieht, tut also gut daran, sich schon für seine Zukunft zu rüsten - durch entsprechende Weiterbildungen.