Über uns | Nachhaltigkeit

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Öko? Logisch!

Alle reden darüber, wir tun was: Das Thema Nachhaltigkeit spielt beim Studierendenwerk Aachen eine immer wichtigere Rolle. Vor dem Hintergrund ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit stellen wir unsere Angebote und Projekte immer wieder auf den Prüfstand. Umweltbewusstes Handeln und der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energie kommen in vielen Bereichen zum Tragen.

Gastronomie: regional, saisonal und ressourcenschonend

In unseren Kaffeebars legen wir großen Wert darauf, möglichst nachhaltige Heißgetränke anzubieten. Daher servieren wir dort Kaffee, der mit Fairtrade-zertifizierten Biobohnen gebrüht wird. Auch unser Kakao ist ein Bioprodukt, ebenso der in den Mensen und Cafeterien verkaufte Tee.

Brötchen, Kuchen, Laugengebäck − sämtliche Backwaren in unseren Cafeterien und Kaffeebars werden von regionalen Bäckern geliefert. Dank der regionalen Kooperationen bleiben die Transportwege kurz.

Gebäck, das in unseren Cafeterien und Kaffeebars übrig bleibt, wird täglich nach Feierabend von Mitgliedern des Vereins Foodsharing abgeholt und verteilt. Die Foodsaver retten die noch genießbaren Brötchen, Wraps oder Kuchen vor der Abfalltonne und stellen sie kostenlos an sogenannten „Fairteiler“-Stationen überall in der Stadt zur Verfügung. Dank der Kooperation reduzieren wir entstehenden Müll und tragen zu einer nachhaltigen Verwertung von Lebensmitteln bei.

So oft wie möglich setzen wir regionale und/oder saisonale Zutaten ein: Zur Spargelzeit gibt es frischen deutschen Spargel, in der Winterzeit Grünkohl, im Herbst Kürbis von Erzeugern aus der Region. Frischfleisch beziehen wir von Metzgereien und Lieferanten aus dem Umkreis.

Einwegprodukte lassen sich im gastronomischen Betrieb kaum vermeiden. Um auch hier einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, setzen wir auf ressourcenschonend produzierte Artikel:

  • Die in den Mensen eingesetzten Servietten und Pappteller bestehen aus recyceltem und ungebleichtem Papier.
  • Burger werden in Pergamentpapier verpackt, das ebenfalls ungebleicht ist und ohne Plastikbeschichtung auskommt
  • In der Mensa Academica verwenden wir für die Pommes frites PEFC-zertifizierte Boxen, die aus Hölzern aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hergestellt werden. Das Burger-Papier ist biologisch abbaubar und kann kompostiert werden.
  • Wir verzichten in allen Einrichtungen auf Plastikstrohhalme und -rührstäbchen. Auf Anfrage erhalten Gäste alternativ einen umweltfreundlicheren Trinkhalm aus Pappe. In den Cafeterien und Kaffeebars setzen wir auf Rührstäbchen aus Holz.
  • Die an den Getränkeausgaben erhältlichen, durchsichtigen Trinkbecher sind aus Maisstärke hergestellt und zu einhundert Prozent biologisch abbaubar.

Relevo-Mehrweggeschirr
Umweltschutz soll möglichst einfach sein. Seit November 2021 stellen wir deswegen in allen unserer gastronomischen Einrichtungen ein pfandfreies Mehrweg-to-go-Geschirr der Firma Relevo zur Verfügung, das bequem und unkompliziert über eine App genutzt werden kann. weiterlesen

Wiederverwendung von Kaffeesatz
Unter dem Motto „Kaffeesatz – alles andere als Müll“ möchten wir einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen. Denn jährlich landen Tonnen von Kaffeesatz im Müll, und diese stammen nicht nur aus Privataushalten, sondern natürlich auch aus gastronomischen Einrichtungen. Bei uns wird das braune Pulver recycelt: Der Kaffeesatz kann kostenlos von den Studierenden der Aachener Hochschulen am AcademiCaffè der Mensa Academica abholt werden. weiterlesen

Bauen und Wohnen: Energieeffizienz und Ressourceneinsparung

Das Studierendenwerk nimmt die Aufgabe des Natur- und Umweltschutzes in all seinen Bereichen gewissenhaft wahr.

  • Unsere neueren Wohnheime Hainbuchenstraße, Solarcampus II und Kawo 3 wurden nach KfW-Standard 55 gebaut.
  • In den Wohnanlagen Rütscher Straße, Kastanienweg, Hainbuchenstraße und Solarcampus sowie in der Mensa Academica kommen Blockheizkraftwerke zum Einsatz, die durch Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme erzeugen. Über Nahwärmeleitungsnetze werden benachbarte Objekte mitversorgt. 
  • In allen Wohnanlagen wurden die Heizungsanlagen gegen energieeffizientere Modelle ausgetauscht und von Öl auf Gas umgestellt.
  • Auf der Wohnanlage „Am Weißenberg“ wurde eine 100 Quadratmeter große Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung installiert. An der Fassade der Wohnanlage Bayernallee produziert eine Photovoltaikanlage Strom.
  • Begrünte Dächer auf der Wohnanlage Hainbuchenstraße sorgen für ein besseres Klima und eine geringere Niederschlagswassergebühr.
  • In allen Wohnanlagen wird sukzessive auf LED und energiesparende Elektrogeräte (Kühlschränke, Gefriertruhen) umgestellt.

Zunehmend wird Gebäudeleittechnik-Software eingesetzt, mit der die Gebäudeautomation überwacht und gesteuert werden kann. Dadurch lassen sich die Betriebsparameter der haustechnischen Anlagen optimieren, was zur Erhöhung der Energieeffizienz und damit zur Verringerung der Betriebskosten führt.

Verbesserung der CO2-Bilanz
Bei allen Maßnahmen, die den Weg zu einer besseren CO2-Bilanz ebnen sollen, erfordern die großen Liegenschaften wie die Mensen und Studierendenwohnheime hinsichtlich ihrer Energieverbräuche besondere Aufmerksamkeit. Um diese besser im Blick zu haben und effizient agieren und reagieren zu können, ist das Studierendenwerk bereits seit Jahren Mitglied beim
Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA), der zuverlässige Unterstützung bei sämtlichen Energiefragen bietet.

VEA-Initiative Klimafreundlicher Mittelstand
Um seinem Engagement im Klimaschutz noch mehr Nachdruck zu verleihen, ist das Studierendenwerk nun der im Jahr 2020 gegründeten VEA-Initiative Klimafreundlicher Mittelstand beigetreten. Dort sind Unternehmen aktiv, die sich im Betriebsalltag mit CO2-Einsparungen auseinandersetzen und deren Ziel es ist, gemeinsam mit anderen mittelständischen Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Klimaneutralität zu leisten. Die Initiative setzt sich in der Politik für Rahmenbedingungen ein, die ein klimafreundliches und gleichzeitig wirtschaftliches Handeln ermöglichen.

Strom

Im Zuge einer Neubewertung seiner aktuellen Stromversorgung hat das Studierendenwerk Aachen in seinen 24 Wohnheimen, neun Mensen und fünf Kindertageseinrichtungen komplett auf Ökostrom umgestellt. Stromlieferant ist die Stadtwerke Jülich GmbH, die im Umfang des tatsächlichen Stromverbrauchs des Studierendenwerks entsprechende Mengen aus erneuerbaren Energiequellen ins öffentliche Stromnetz einspeisen wird. Ein Ökostrom-Zertifikat besiegelte im Oktober den bis Ende 2022 abgeschlossenen Vertrag.